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Die erste Fahrstunde

Blender ist nicht wie jede andere 3d-Anwendung. Blender ist anders. Blender ist Freeware. Blender ist intuitiv. Blender ist wie Autofahren.
Wie soll man das denn jetzt verstehen? Ganz einfach: Aller Anfang ist schwer. Wenn man Blender zum ersten Mal startet wird man regelrecht mit Funktionen erschlagen.
Ähnlich wie beim Autofahren hat man Anfangs vieleicht Probleme beim Anfahren oder beim schalten mit dem Gang. Irgendwann weiß man wo man alles findet und das Arbeiten mit Blender geht flüssig vorran.

Wenn man mit Blender arbeiten will, sollte man umbedingt die allgemeine Blenderregel beachten:

Arbeite immer mit einer Hand auf der Tastatur und mit einer auf der Maus.

Diese Regel sollte man ernst nehmen und beachten, weil es DIE Chance ist richtig schnell zu arbeiten.

Ok, dann kann es ja los gehen. Dann öffne doch bitte mal Blender.
Standart-Szene Jetzt solltest du die Satndart Szene vor dir haben. In der standart Szene siehst du in der Mitte ein graues Gitternetz mit einem rosa Kästchen, ein schwarzes Dreiek mit einem rosa Punkt und eine Art Zielkreutz. Das ist der wichtigste Bereich in Blender. Er wird auch 3DWindow, also 3d-Fenster genannt.
Im Moment sieht dieser Bereich aber nicht danach aus, als würde er viel mit 3D zu tun haben. Das wirst du jetzt ändern.

Gehe mit der Maus in der grauen Bereich und siehe die Maus mit gedrückter mittlerer Maustaste über den Bildschirm. Solltest du keine mittlere Maustaste haben, kannst du normalerweise auch dein Scrollrad drücken. Solltest du auch kein Scrollrad haben, wird es langsam Zeit, über den kauf einer neuen Maus nachzudenken; manchmal funktioniert es dann aber auch mit der rechten oder linken Maustaste.
Normalerweise solltest du dich jetzt um den Mittelpunkt der 3D-Szene bewegen. Du kannst dich auch seitlich bewegen, oder heran zoomen, indem du noch die Shift, oder die Strg -Taste drückst. Probiere einfach ein Bißchen herum.

Ok, und jetzt wirst du dein erstes Bild rendern. Dazu brauchst du zuerst ein Objekt. In Blender (und anderen 3D-Anwendungen) wrden Objekte mit Punkten definiert. Jede Ecke ist ein Punkt. Verbindet man die Punkte, mit Linien bekommt man eine Fläche. Die Flächen werden Polygone (=> Vielecke) genannt. Oft handelt es sich bei Polygonen um Drei- oder Vierecke. Ein einzelnes Objekt hat daher sehr viele Polygone.
In Blender gibt es auch Grundkörper, sogenannte Primitive. Zu den Primitiven gehören Objekte wie Ebene, Kegek, Kugel, Zylinder und Würfel.
Bevor du aber Primitive in Blender einfügst, solltest du vieleicht deine Ansicht ändern. Ein Objekt wird nämlich immer zur Ansicht an der Position des 3D-Cursors eingefügt. Zum wechseln der Ansicht ist der Nummernblock deiner Tastatur zuständig. Mit den Zahlen 1, 3 und 7 kommst du in die Vorderansicht und du siehst die Szene von Rechts und von Oben. Wenn du genau die Gegenseite der jeweiligen Nummer anschauen willst, musst du noch zusatzlich die Strg-Taste gedrückt halten.
Mit den Tasten 2, 4, 6 und 8 kannst du in 5° Schritten um die Szene rotieren. Die Tasten 0 (Null) und haben besondere Funktionen. Mit der 5 kann man zwischen zwei Perspektiven wechseln und die 0 (Null) ist die Kamera, von der aus die Bilder gerendert werden sollen.

3DCursorDer 3DCursor ist das Zielkreutz mit dem Rettungsring. Du kannst ihn Positionieren indem du mit der linken Maustate in die Szene klickst. Du solltest aber nicht versuchen, den Cursor mit der gedrückten Maustaste zu ziehen, da das Ziehen wieder eine Andere Funktion hat.
Natürlich ist es hin und wieder nötig, den Cursor oder ein Objekt an das Gitternetz aus zu richten. Das ist zum Beispiel recht wichtig, wenn man möglichst genau arbeiten will. Man kann den Cursor an dem Netz ausrichten, indem man Shift+Shift drückt.
Unter der Maus erscheint ein Menü, in dem man zwischen einigen Ausrichtungs arten wählen kann. Das währen: Selektiertes Objekt an Gitter ausrichten, selektiertes Objekt an Cursot ausrichten, Cursor an Gitter ausrichten und Cursor an selektiertem Objekt ausrichten.

SNAP-MenüDann kannst du jetzt bitte den Cursor so positionieren, das er genau in der Mitte der Szene liegt. Achte darauf, das du in der Paralellperspektive (ohne perspektivische Verzerrung). Am einfachsten ist es den Cursor in einer der Seitenansichten zu positionieren. Solltest du die Szene aus deinem Blickfeld verloren haben, kommst du wieder zurück, wenn du das kleine Häuschen am unteren Rand des 3DWindow anklickst.
Wenn du den Cursor positioniert hast, bearbeitest du zum ersten Mal ein Objekt. Drück Num7, damit du die Szene von Oben siehst. Klicke jetzt das Kästchen in der Mitte mit der rechten Maustaste an. Der Zweck ist es, das Kästchen zu aktivieren. Wenn es aktiviert ist hat es einen rosanen Rand. ist es nicht ausgewählt, ist der Rand schwarz. So lassen sich alle 3D-Objekte in Blender selektieren. Also auch Kameras und Lichter.

Selektierte Objekte lassen sich bearbeiten. Zum Beipiel mit den drei Grundfunktionen skalieren, verschieben und rotieren. In Blender kann man diese Funktionen auf vier Arten ausführen. Ich werde hier nur die beiden schnellsten vorstellen. Die eine Möglichkeit sind HotKeys. S für skalieren, R für rotieren und G für verschieben.
Die zweite Möglichkeit ist, die Aktionen mit der Maus zu aktivieren. Blender hat eine kleine Gestenerkennung für diese Funktionen. Sie wird aktiviert, wenn man die Maus mit gedrückter linker Maustate zieht. Zieht mein einen Kreis, bedeutet das rotieren. Eine Linie bedeutet verschieben und schnell im Zick-Zack hin und her bedeutet skalieren.
Probier einfach mal aus, was dir am besten gefällt. TIP: Wenn du Strg drückst lässt sich das das Objekt stufenweise verändern.

toolboxIch nehme an, du hast jetzt die Fläche so stark verändert, das sie nicht mehr genau in die Ausgangsposition gebracht werden kann. Das macht aber nichts. Du wirst sie jetzt nämlich löschen. Markiere sie und drücke X. Es wird ein Menü erscheinen. Wenn du darauf klickst, ist die Fläche weg.
Jetzt brauchst du natürlich wieder ein neues Objekt. Oder besser gleich zwei oder drei. Wie bereits vorhin erwähnt besitzt Blender eine Anzahl diverser Primitive. Diese kann man über den Werkzeugkasten einfügen. Drücke einfach mal die Leertaste. Das ist der Werkzeugkasten.
Hier findet man die meisten Funktionen aus Blender. Primitive findet man unter Mesh. Sobald du ein Objekt aus dem Werkzeugkasten in die Szene eingeführt hast, ist der Ramen schwarz und an den Ecken hat das Objekt gelbe Punkte. Das sind die Eckpunkte, die das Gitternetz deines Objekts definieren. Da du sie sehen kannst bist du gerade im EditMode (=> Bearbeiten Modus). Hier gilt auch wieder: Wenn die Punkte selektiert sind kann man sie bearbeiten. Im EditMode bedeutet gelb, dass die Punkte selektiert sind. Sind die Punkte rosa, sind sie nicht selektiert. Natürlich kannst du auch im EditMode mit den Grundfunktionen arbeiten. Zunächst solltest du dies aber mal lassen und den EditMode über Tabulator verlassen.

Nun hast du deine Objekte. Damit du jetzt die Szene erfolkreich rendern kannst, solltest du noch ein Licht einfügen, denn ohne Licht bleibt die Szene schwarz. Lampen findest du auch in der Tollbox.Füge ein oder zwei von ihnen in die Szene ein. Natürlich kann man die Lichter noch in ihrer Helligkeit und anderen Parametern verändern. Für den Anfang währe dies sicher zu viel. Deshalb solltest du erst mal mehr Lichter in die Szene einfügen, wenn ddir das Bild zu dunkel erschein.

Wann rendere ich denn endlich das Bild? Die Antwort: Jetzt!
Button Window
Das unterste Fenster in Blender ist das ButtonWindow. In diesem Fenster gibt es Funktionen zu verschiedenen Bereichen. Das Rendern eines Bildes ist ein Bereich. In dem Bild Oben sieht man das Fenster, mit dem man alle relevanten Funktionen zum Rendern eines Bildes findet. Andere Bereiche kann man über die Buttons mit den kleinen Symbolen am oberen Fensterand aufrufen. Das sollte dich jetzt aber nicht weiter beschäftigen.
Siehst du den großen Knopf mit dem Wort Render? Mit diesem Knopf veranlsst du Blender dazu das Bild Bild der aktiven Kamera zu rendern. etwas weiter links siehst du den Knopf mit der Aufschrift OSA. Bitte drücke ihn. Er legt fest, dass das Bild mit Anti Alias gerendert wird. So gibt es keine Stefen an der Kante. Drücke jetzt den Render -Button. Blender Rendert jetzt ein Bild. Du kannst es speichern, indem du im Werkzeugkaten auf File >> save Image klickst. Daraufhin erscheint im 3D Fenster ein Speicherfenster in dem du den Ordner und den Dateinamen fest legen kannst. Bitte drage den Dateinamen in die untere spalte ein. Falls du in diesem Fenster einen Ordner nach oben gehen willst drücke das P. Wenn du dein Bild auf eine andere Platte oder in einen ganz anderen Ordner speichern willst, drücke den Button mit dem Strich.

So das war es für dieses Tutorial. Ich hoffe es hat dir etwas weiter geholfen. Weitere Tuttorials dieser Art schreibe ich gerade. Ich hoffe ich werde bald damit fertig sein.

Copyright by Johannes Fröhlich Son Nov 18 19:24:22 CET 2001